Bakterien und Viren – Gefahr für die Gesundheit?

Aufgrund eines Unwetters im Juli 2011 ist das Trinkwasser in Rosenheim zeitweise mit koliformen Keimen verunreinigt worden. Besonders im Mittelpunkt steht das grammnegative, stäbchenförmige Enterobakterium Escherichia coli (E.coli). Dieses Darmbakterium zeigt fäkalen Ursprung an und dient somit als Indikator für verunreinigtes Wasser. Es ist unbestritten, dass eine solche Kontamination die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet. Jedoch ist die Phase bis das Trinkwasser wieder keimfrei ist sehr kurz. Ein weitaus größeres Gefahrenpotenzial bietet den Rosenheimern die Zecke- genauer gesagt ihr Biss und die damit verbundene Übertragung von infektiösen Viren und Bakterien. Schädlingsbekämpfung München rät zu präventiven Maßnahmen in Bezug auf Zeckenschutz.

Schädlinge sind eine Gefahr für die Gesundheit

Besonders in den letzten Jahren wächst die Zeckenpopulation in Bayern an. Darüber hinaus steigt auch die Zahl an infektiösen Zecken. Ärzte warnen vor einem allzu gleichgültigen Umgang mit diesen Schädlingen. Zum einen übertragen Zecken über ihren Speichel bei einem Biss FSME-auslösenden Viren. Diese Viren werden über dem Blutstrom im gesamten Organismus verteilt und zerstören Zellen im Gehirn. Im schlimmsten Falle folgen Lähmungserscheinungen und jahrelange Beschwerden. Daher raten Ärzte besonders bei Personen, die im Lebensraum der Zecke tätig sind, gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis zu impfen. Einleitend wurden infektiöse Bakterien angesprochen. Auch Zecken übertragen Bakterien, die Borreliose auslösen können. Gegen Borreliose kann allerdings nicht geimpft werden. In bayerischen Gebieten sollte man demnach ständig wachsam sein und im Falle eines Zeckenbefalls Rücksprache mit den Ärzten halten.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

Additional Articles From "Gesundheit"